Posted on Apr 4, 2013 in Ratgeber

Grillkohle

PublicDomainPictures / Pixabay

Der Anzündkamin für den Griller ist mittlerweile schon ein gängiges Hilfsmittel zum Anheizen der Grillkohle geworden. Nicht zuletzt wegen der Sicherheit, die der Anzündkamin verspricht, wird er gerne als Alternative zu Brennspiritus oder Brennpasten gesehen. Doch auch die flüssigen Anzündhilfen werden noch immer stark eingesetzt. Was sind nun die Vor- und Nachteile der jeweiligen Anzündhilfen?

Anzündkamin punktet mit Sicherheit

Der Anzündkamin ist im Wesentlichen eine Metallröhre mit Holzgriff, der über ein paar entzündete Anzündwürfel gestellt wird. Danach wird dann entsprechend der benötigten Grillmenge/Zeit die Holzkohle oder Brikettes in den Anzündkamin gefüllt. Durch den Luftsog „arbeitet“ sich die Glut durch den Anzündkamin nach oben. Sobald die oberste Kohleschicht weißlich glüht, wird der Anzündkamin in die Höhe gehoben, die Kohle verteilt sich im Griller – und  fertig.
An sich eine relativ simple Angelegenheit, denn nach dem Befüllen ist Warten angesagt. Kein Blasen, Wacheln oder sonstige körperliche Anstrengungen, um dem Anzündkamin Luft zuzuwehen. Darüber hinaus erspart man sich die unliebsame Bekanntschaft mit diversen Stichflammen, wie das im Falle von Brennspiritus passieren kann. Und dies ist sicher der größte Vorteil der Anzündkamine, denn immer wieder liest man während der Grillsaison über Unfälle, die durch Stichflammen hervorgerufen werden. Starke Verbrennungen sind hier nicht auszuschließen.

Preislich hat der Anzündkamin die Nase vorn

AnzündkaminWenn man den einmaligen Anschaffungspreis
des Anzündkamins berücksichtig – von € 5,- bis € 25,- und durch den oftmaligen Einsatz dividiert, sind die Kosten/Einsatz absolut gering.
Was man sich jedoch nicht erspart, sind die Anzündwürfel (oder entsprechende Alternativen, wie zB. Papierrollen oder kleine Hölzchen), die noch mit rund € 5,- pro Packung anfallen. Doch auch hier gilt: durch die Anzahl an Einsätzen geteilt, handelt es sich um sehr geringe Summen.
Viel wichtiger als der Preis für einen Anzündkamin ist jedoch die Bauart und Qualität des Anzündkamins. Achten Sie darauf, dass der Griff auch wirklich benutzbar ist, denn da kann es schon ganz schön heiß werden.
Weiters sollten Sie die Größe des Anzündkamins prüfen. Gerade wenn Sie für mehrere Personen grillen und daher mehr Kohle/Hitze benötigen, sollte der Anzündkamin schon eine gewisse Mindestglut bringen.

Brennspiritus als Alternative?

Es ist wohl mehr eine Glaubensfrage, ob Brennspiritus oder Anzündkamin. Machen wir uns nichts vor, der Einsatz von Brennspiritus bringt „mehr Action“ und auch eine schnellere Glutbereitschaft. Die schon verteilten Kohlen oder Brikettes werden mit der stark brennbaren Flüssigkeit benetzt und nach kurzer Einwirkzeit entzündet. Stichflamme und entsprechende Geräusche „alarmieren“ alle Beteiligten des Grillfestes: Jetzt geht´s los! Hier hat der Anzündkamin eindeutig das Nachsehen.
Aber – und das ist der Punkt: diese „Action“ hat manchmal ihren Preis und der kann wie oben erwähnt, schmerzhaft sein.
Also, entweder Sie sind ein absoluter Profi, der die Gefahr liebt, dann ist der Brennspiritus gegenüber dem Anzündkamin im Vorteil.
Wollen Sie lieber auf Nummer sicher gehen und das Grillen gemütlich und relaxed angehen, dann ist der Anzündkamin Ihr Produkt.

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Ob nun Anzündkamin oder Brennspiritus (oder ganz andere Anzündmittel), achten Sie auf die Sicherheit und genießen Sie das lustige Grillen in fröhlicher Runde!

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